Ein von den deutschen Energieversorgern entsandter Experte brachte bezüglich der umstrittenen Laufzeitverlängerung alter Atommeiler neue Vorschläge in die Debatte ein. In einer Pressekonferenz appellierte Dr. Otto Schlaukopf an die Vernunft der Bürger und Verantwortlichen: "Unsere alten Atomkraftwerke sind auf dem neuesten Stand der 1980er Jahre. Das heißt sie sind nicht wirklich alt. Da müssen wir uns schon selber an der Nase nehmen. Wer von ihnen ist den nicht älter als 30 Jahre und würde sich nicht trotzdem als jung geblieben bezeichnen? Ich sage, wir sollten weder uns noch unsere Atomkraftwerke voreilig unter Beton beerdigen. Gehen wir doch ganz weg von irgendwelchen Laufzeitbeschränkungen. Lassen wir jedes Atomkraftwerk für sich entscheiden, wenn es sich abschalten will. Jedes Atomkraftwerk hat ja eine automatische Abschaltung, die dann aktiv wird, wenn im Fall des Falles etwas nicht stimmt. Das sollte doch eigentlich genügen und uns uns beruhigen. Wir können getrost weiter die wohlige Wärme des Urans genießen und müssen uns über nichts Sorgen machen. Eine unermüdliche Maschine die seit Jahrzenten fehlerfrei läuft, behütet und umsorgt uns. Und nachdem sich der Meiler dann irgendwann selbsttätig deaktiviert hat, kann man ihn ja schließlich und endlich doch noch stilllegen. Oder man diskutiert dann erst über eine Laufzeitverlängerung, oder einen Ausbau der Abschaltautomatik auf die man ja meiner Meinung nach eigentlich verzichten könnte. Aber darüber brauchen wir ja heute noch nicht reden." ... - Dem Vernehmen nach zeigte sich Angela Merkel an dem Vorschlag interessiert...
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)




Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen